Goldrausch

Das Bild zeigt die kaputte Umgebung, in der Menschen existieren, die sich mit dem schürfen nach Gold beschäftigen. In Nome, Alaska war das, was ich dieser Tage sah. Da graben Menschen den Meeresboden auf der Suche nach Gold um und hausen in Zuständen, die zu beschreiben ich mich nicht in der Lage sehe, ohne diesen Menschen zu nahe zu treten.

Zum Glück gibt es die moderne Kunst, welche es erlaubt, die schlimmsten Krakeleien auf die Leinwand zu werfen und damit ganz genau zu sagen, was man denkt:

Jeder steckt in seinem Claim und obwohl es unfassbar viel Gold auf der Erde gibt, gelangen nur sehr wenige in den den zweifelhaften Genuss, sich goldene Wasserhähne in die Buden zu schrauben. Die meisten verbringen Zeit ihres Lebens mit einer Möhre vor der Nase. Es gibt in der Wiki im Artikel über den Klondike Rausch einen schönen Satz, der perfekt zeigt, wie irrsinnig die Suche nach Gold eigentlich ist: “Insgesamt wandten die Goldsucher 50 Millionen Dollar auf, um zum Klondike zu kommen, was etwa dem Wert des Goldes entsprach, das sie in den ersten fünf Jahren aus dem Land holten.”

Was man bis heute an Land, Wasser und Menschenpotential verschleudert hat, für diese gelbe Metall, ist womöglich einer der Anlässe für die Geschichten, in denen man dem Teufel seine Seele verkauft.


  • habe zum ersten Mal einen Keilrahmen selbst mit Leinwand bespannt und bin begeistert, wie einfach das ist. In Zukunft werde ich besseres Material nutzen können und genau so viel ausgeben, wie jetzt.
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