Home, blue home

Es ist vollbracht.

Beim streichen gab es noch eine Slapstickeinlage, als ich zwischen Gerüst und Garagendach turnte, von den Bohlen abrutschte und für einen Moment an einer Hand baumelte, während die andere nicht wusste, wohin mit der Rolle und die Füße nach dem Gerüst suchten. Wahnsinnig erfrischend, so ein Adrenalinstoß, ich sag´s Ihnen.

Ansonsten ist man hier sehr zufrieden, mit seinem Werk, jeder, der vorbeikommt, freut sich über die Herzen; bloß kommt mir das Haus, so ohne Gerüst gerade ziemlich nackig vor. *g*


  • vorhin wollte ich den lieben Gott anrufen und mich mal ordentlich bedanken, als mir einfiel, dass der gute Mann ja gar kein Telefon hat… ^^

junge Meise

Neulich saß ein Tennisball mit Schnabel in der Futterabteilung und mühte sich redlich, von gelegentlichen Nickerchen unterbrochen, Sonnenblumenkerne zu verspeisen.


  • die Vorarbeiten auf der Baustelle sind erledigt. Jetzt kann ich endlich den Pinsel schwingen.
  • schaue auf Netflix zur Zeit die Serie “Geniale Innenarchitektur” und könnte schon wieder die ganze Bude auf den Kopf stellen. O_o
    Man staunt immer, wieviel Euro die Leute so lockermachen können. Hätte ich das Geld, würde ich die leidige Decke zum Speicher und alle Wände aus dem Obergeschoss entfernen, ein Panoramafenster ins Dach zimmern und einen riesengroßen, zweigeschossigen Raum mit freiem Blick zu den Sternen schaffen. Vielleicht noch eine Ballustrade, auf der das Bett steht. Eine Stützkonstruktion aus Mooreiche, eine Treppe aus Ahorn, – joa, die Taler wären nicht lange auf dem Konto . *g*
  • habe Pflaumen und Brombeeren gesammelt, beides zusammen in den Topf geworfen, und köstlichste Marmelade rausbekommen. – Am Wochenende gehe ich voraussichtlich nochmal los, wenn Sie ein Gläschen verkosten möchten, bitte melden.

Betriebsblind?

Ach was, ich doch nicht. Dieser Dialog hat demnach auch nie statt gefunden!

Sie: “Morgen noch das Garagendach saubermachen. Meinste das trägt mich?”

Er: “Da steht n Gerüst drauf!”

Hach ja.

Dafür ist das Haus jetzt runde 22kg schwerer. Ich finde, das Bleikleid sieht gut aus. Wie verwegen der Giebel seine Nase in den Wind streckt. Der Knitterlook ist zwar modern, liegt aber an Beton und Dach; man konstatierte, es sei “krumm wie´n Brezel”.

Der bisherige Stand im Werkzeugweitwurf liegt übrigens bei 1:1. Er bekommt allerdings volle zehn Punkte für die Performance. Denn während ihr nur eine läppische Andrückrolle vom Stiel kullerte, ließ er gleich mal den Schwingschleifer fallen. Klang, peng, schepper.
Ich lach immer noch.

Fleißige Handwerker

Ich bin so richtig stolz auf meine Minifamilie. Was wegschaffen? Können wir.

Gestern wurde der Dachbeton mit einer ersten Lage Bitumenband, Design Aluminium, bekleidet. Design Blei war leider alle. Aber man sieht nachher nur noch an der Stirnseite einen schmalen Streifen davon, passt dann ganz gut zu den Trägern des Vordachs, wie mir gerade so auffällt.
Nächste Woche kommt das Blei drauf, die Unterlage ist nur zum Löcher abdichten gedacht. Ziegel und Beton sind damit wieder eine durchgehende Verbindung eingegangen.
Am Anfang der Planungen gab es auch Überlegungen, das ganze Ding abzuklopfen aber dann wäre es nicht ohne Dachdecker und Container und das ganz große Aufgebot gegangen. Nö, beschlossen wir, das schaffen wir auch alleine; der Abschluss steht ja fest auf seinem Sims, soo kaputt isser dann auch wieder nicht.

Sogar die Katzen helfen mit: Morgens klettert der Rote mit auf die Baustelle und inspiziert alle Werkzeuge, um sich dann vernehmlich schnurrend der Länge nach auf die Bohlen zu fläzen und unmittelbar den Feierabend einzuläuten, Abends turnt die Schwarze drauf herum und passt auf, dass niemand auf die Idee kommt, das Gerüst mitzunehmen. Nur der Weiße drückt sich um die Arbeit, ihm ist das Teil suspekt, er straft es mit vollkommener Nichtachtung. Wahrscheinlich denkt er, der einzig Vernünftige in diesem Laden zu sein…


  • bisher hab ich, mangels Gelegenheit, nur sehr überschaubare Stellen verputzt; Bohrlöcher oder sonstige Macken. Nun kam endlich mal die große Kelle zum Einsatz. Zuerst landete das Material dann auch eher großzügig verteilt um die zu verputzende Stelle herum aber nach ein paar Versuchen machte es *klick* und dann war es am Ende nur der mangelnden Körperkraft zu verdanken, dass die starken Arme der Familie das Werk vollenden mussten. Dennoch; das klicken im Kopf, wenn dieses wunderbare Gehirn kapiert, was es wie zu tun hat, ist immer noch eins der Highlights in meinem Leben.

Gladiole


  • Teil Eins der Bauarbeiten, entfernen von Moos, bröckeligem Putz, alter Farbe und noch mehr Moos erfolgreich abgeschlossen. Im Nachgang fühlte es sich allerdings an, wie Fenster putzen oder Auto waschen; kaum war das ganze Moos weg, dass die Löcher zwischen Ziegeln und Dachbeton bisher notdürftig verstopfte, fing es an zu regnen. O_o
  • nachmittags noch das Werkstattdach und die Terasse sauber gemacht. Man  hält nicht für möglich, in welch einem Radius der Hochdruckreinier das Material verteilt.
  • heute Nacht werde ich gut schlafen.
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